Deutsche Seemannsmission Altona

Heute ist die Deutsche Seemannsmission Altona als Deutsche Seemannsmission Hamburg-Altona e.V. bekannt. Sie ist nicht nur heute ein Hotel für Seeleute in Hamburg. Zur Corona-Zeit wird die Seemannsmission bekannt, da hier viele gestrandete Seeleute aus Übersee (insbesondere den Philippinen) monatelang sehnsuchtsvoll auf ihre Rückkehr in die Heimat warten müssen.

Zur Seemannsmission gehört neben dem Hotel auch die kleine Kirche St. Clemens. Diese wurde nach dem Märtyrer benannt, der im Schwarzen Meer an einem Anker ertränkt worden sein soll.

Untergebracht ist die Seemannsmission in einem roten Backsteingebäude. Eingeweiht wurde es im Jahre 1930. Nach einer umfassenden Renovierung im Jahr 2008 stehen hier nun 26 Zimmer und acht Gruppenübernachtungsräume zur Verfügung. Buchbar sind diese auch für Nicht-Seeleute. Neben der Mission befindet sich die Haifisch-Bar.

Seemannsmission Altona

Legende St. Clemens

Im 9. Jahrhundert wurde die Legende populär, dass Clemens als Märtyrer auf der Krim starb; frühere Quellen schreiben ihm dagegen einen natürlichen Tod zu. Der Legende nach wurde der heilige Clemens an einem Anker im Meer versenkt. Am Meeresboden sei ein Tempel entstanden, in dem seine Gebeine aufbewahrt würden. Einmal im Jahr, so heißt es weiter, habe sich das Meer auf wundersame Weise geteilt und den Pilgern einen Weg zum Grabtempel ermöglicht. Es wird sogar behauptet, dass einst ein kleines Kind im Tempel von der Mutter vergessen worden und ein Jahr später, als der Tempel wieder zugänglich war, unversehrt herausgekommen sei.

 

Julia

 

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