Kaufhaus mit Gleisanschluss – Altona Bahnhof

Ansichtskarte Altona Haupt-Bahnhof

Ja, der Hamburger Hauptbahnhof mit seinen vielen Geschäften und der Möglichkeit in der Wandelhalle rund um die Uhr und auch am Sonntag einzukaufen, bietet auch viele Möglichkeiten dem Konsum nachzuhängen. Etwas ganz Besonderes ist aber sicherlich der Bahnhof in Altona und die Einkaufsmöglichkeiten, die dieser bietet. Ein Kaufhaus mit Gleisanschluss. Es entstand Ende der 1970er Jahre. An sich nicht schlimm, hätte dafür nicht der alte Altonaer Bahnhof weichen müssen.

Der NDR berichtet 2019 unter dem Titel: Bahnhof Altona: Vom Prachtbau zum Betonklotz.

Vielleicht gibt es nun aber eine optische Anpassung her, ein Neubau soll das bisherige Bahnhofs-Kaufhaus ersetzen. Früher war der Bahnhof ein Wahrzeichen des Ortsteils, heute eher ein Ärgernis aus grauen Betonfertigteilen.

Zeitleiste Bahnhof Altona

  • 1844 Grundstein für den ersten Bahnhof in Altona wird gelegt.
  • 1889 In Altona wird der Bahnhof gebaut. Dieser Bau im neoromanischen Gründerzeitstil mit seinen an das Altonaer Stadtwappen erinnernden Türmen gilt schnell als das Wahrzeichen Altonas.
  • 1974 Der Bahnhof wird mitsamt der Bahnhofshalle abgerissen. Da nutzen alle Proteste nichts.
  • 1979 Nun wird der Einkaufsbahnhof eröffnet. Hier halten S-Bahn, Regional- und Fernverkehr.
  • 2005 der Bahnhof wird noch einmal umfangreich umgebaut.
  • Ca. 2020 Mit täglich bis zu 100.000 Reisenden gehört der Altonaer Bahnhof zu den 21 Bahnhöfen der höchsten Bahnhofskategorie 1 der DB.
  • 2023 Der neue Bahnhof an der heutigen S-Bahn-Station Diebsteich soll den jetzigen Bahnhof ersetzen. Er liegt einige Kilometer vom jetzigen Bahnhof entfernt. Der Fernbahnhof soll dorthin verlegt werden, die S-Bahn bleibt am jetzigen Ort.

Wer sich über die derzeitigen Einkaufsmöglichkeiten am Bahnhof von Altona erkundigen möchte, kann dies auf der Seite Einkaufsbahnhof.de tun. Im Erdgeschoss gibt es mit einem Edeka auch die Möglichkeit an Sonntagen und an Feiertagen einzukaufen (täglich 6 bis 23 Uhr).

Bildquelle: Quelle: http://www.zeno.org – Zenodot Verlagsgesellschaft mbH“